Die Offene Bühne blickt nicht nur auf eine lange Tradition zurück, sondern auch auf eine bewegte Geschichte:

 

Viele Musiker forderten über lange Zeit die Einrichtung einer Offenen Bühne im Café Kreuzberg. Um der damals sehr schwach besuchten Spielstunde im Nörgelbuff keine Konkurrenz zu machen, verzichtete man jedoch im „Kreuzberg“ zunächst darauf.

Die Reihe „Offene Bühne“ wurde begründet von Jan Sperhake, der diese erstmals Ende 2005 im Nörgelbuff ausrichtete. Kurz darauf wurde der Nörgelbuff geschlossen, da der Betrieb eines Live-Clubs unter den gegeben Umständen nicht mehr möglich war. Die Offene Bühnen zog um in den Beat Club, der kurz darauf ebenfalls schließen musste. Erst jetzt im Frühjahr 2006 startete diese neue Reihe mit Nr.1 und dies mit durchschlagendem Erfolg und für einige Jahre mit fester Heimat im Café Kreuzberg. „Voll war es mit bis zu 160 Leuten, ziemlich warm, bunt schön, anstrengend, meist sehr lang und so erfolgreich, dass wir auch ein paar Extra-Bühnen einschoben“, erinnert sich der Veranstalter dieser neuen Reihe, Klaus Wißmann. In 4/2009 endete der Mietvertrag des legendären Café Kreuzberg und die Offene Bühne zog erneut um.

Nach einmaliger Station im Salamanca fand sie ihre neue und bald wieder sehr geliebte Heimat im Cartoon, dessen Inhaber, Rainer Podszun, aber im März 2011 verstarb. Die Karawane zog weiter und siedelte nun in der charmanten Blooming Bar, die leider aber jüngst zum Ende des Februar auch für immer ihre Türen schloss. Nach einer Zwischenstation in der Buddha Lounge fand die Ausgabe 100 im frisch eingerichteten Blue Note statt.

Doch auch diese traditionsreiche Spielstätte wurde zum 1. Januar 2015 auf Grund von Renovierungsarbeiten der Universität geschlossen. Deswegen zog die Karawane der Offenen Bühne weiter und macht ab sofort Halt im Freihafen / EinsB. Dort feierte die Offene Bühne am 14. Januar 2016 mit vielen Musikern und Gästen ihr zehnjähriges Jubiläum!